Von Ellen Jilg Dipl.-Wipäd. (Univ.) Journalistin | 25.11.2019

Das Parasympathikus-Prinzip

Dr. Ursula Eder und Dr. Franz J. Sperlich – so sieht Entspannung aus !

Die beiden Autoren, Dr. med. Ursula Eder und Dr. med. Franz J. Sperlich, präsentieren mit „Das Parasympathikus Prinzip“ einen Gesundheitsratgeber der besonderen Art. Als Ärzte mit langjähriger Erfahrung nutzen sie die Erkenntnisse von Schulmedizin und Alternativmedizin und verbinden sie zur „Integrativen Medizin“, einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Ziel ist es, frühzeitig Gesundheitsstörungen zu erkennen und rechtzeitig etwas dagegen zu tun. Hier gilt es, den „inneren Arzt“, den inneren Heiler zu aktivieren.

„Gesundheit ist kein starrer Zustand“ – Stress – egal in welchem Bereich – ist Ursache unterschiedlichster gesundheitlicher Probleme. Sympathikus und Parasympathikus als Teile des vegetativen Nervensystems sorgen für unsere Gesundheit.

Am Beispiel des Autofahrens wird das Zusammenspiel, die Regulation, von Sympathikus und Parasympathikus sehr anschaulich erklärt. Ständig auf das Gaspedal zu drücken, bei Gefahrensituationen abrupt abzubremsen, immer unter Anspannung zu fahren, das verschleißt nicht nur das Auto, sondern langfristig auch die Gesundheit. Umgekehrt kommt der ängstliche Trödler, der mehr die Bremse als das Gaspedal betätigt und schon beim geringsten in der Ferne erkennbaren Hindernis vom Gas geht nicht nur spät ans Ziel sondern ist auch noch ein Hindernis für Andere.

Übertragen auf die Gesundheit ist eine sinnvolle Regulation zwischen Sympathikus (Gas geben) und Parasympathikus (Bremsen) notwendig, um heil (gesund) anzukommen. Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Situationen sichert das Überleben aber nur, wenn auf Zeiten der Anspannung solche der Entspannung folgen – der urzeitliche Säbelzahntiger lauert nicht überall.

Im Buch kommt immer wieder Dr. med. Parasympathikus zu Wort, der in unterhaltsamen Einschüben erläutert, wie wichtig die Regulation zwischen Sympathikus und Parasympathikus ist. Daneben werden aber auch die entsprechenden medizinischen Grundlagen mit Schaubildern und Grafiken nachvollziehbar und gut verständlich erklärt. Den inneren Arzt, den Parasympathikus zu stärken, ist das Ziel und die aufgezeigten einfachen, alltagstauglichen Übungen sind für Jedermann anwendbar.

 „Gesund sein bedeutet gut reguliert sein“.

 Mit „Das Parasympathikus Prinzip“ macht man schon den ersten Schritt zu mehr Gesundheit! Ellen Jilg, Dipl.-Wipäd.(Univ.)

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