Von Ellen Jilg Dipl.-Wipäd. (Univ.) Journalistin | 10.11.2019

Zypern – wo nicht nur die Götter Urlaub machen

 

 

Der Golfplatz von Aphrodite Hills umrahmt von Olivenbäumen

An einem der Strände dieses Eilands entstieg der Sage nach einst die Göttin Aphrodite, die griechische Göttin der Schönheit und der Liebe, den Fluten des Meeres. Heute ist die Anreise für Urlauber ungleich bequemer. Gäste aus Deutschland erreichen die drittgrößte Insel des Mittelmeeres, die sich rühmt 300 Sonnentage im Jahr zu haben, meist über die internationalen Flughäfen in Larnaka und Paphos. Damit landet man in der Republik Zypern, einem Mitglied der EU – der Norden der Insel wird von der Türkischen Republik Nordzypern kontrolliert.

Der Sage nach ist hier Aphrodite dem Wasser entstiegen

Währung in der Republik Zypern ist der Euro, ein lästiger Geldumtausch ist damit nicht notwendig und Dank der EU erlebt man auch bei einer intensiveren Handynutzung keine unliebsamen Überraschungen. Doch Vorsicht: Zwei wichtige Besonderheiten gilt es für Urlauber zu beachten. Autofahrer nutzen hier konsequent die „falsche“ Straßenseite – auf Zypern gilt Linksverkehr – und für das geliebte Handy empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.

Küstenpanorma von Zypern

Zypern entwickelt sich zunehmend zu einem Ganzjahresziel. Sonnenhungrige Badeurlauber kommen vom Frühling bis in den November auf ihre Kosten und tauchen wie der Sage nach Aphrodite in die warmen Fluten. Beliebtester Hotspot ist hier Agia Napa im Osten des griechischen Teils mit seinen feinsandigen Traumstränden.

Im Westen der Republik Zypern liegt mit der alten Stadt Paphos ein weiteres touristisches Zentrum. 1980 wurden die Ruinen von Paphos zum Weltkulturerbe erklärt und 2017 war Paphos Europäische Kulturhauptstadt. Neben Sonne und Baden sind die antiken Stätten, die Königsgräber, Mosaiken und das Kastell immer einen Besuch wert.

Kirche Saint Nicholas am Ende der Strandpromenade

Vom Hafen in Paphos führt eine wunderschöne Strandpromenade in östlicher Richtung immer am Meer entlang bis zur kleinen Kirche Saint Nicholas. Abends ist dieser Weg sogar beleuchtet und während des etwa halbstündigen Spaziergangs passiert man schönste Hotelanlagen und kann unter Bananenstauden oder Palmen immer eine Pause einlegen und einen kühlen Drink genießen.

An dieser herrlichen Promenade, nur eine Viertelstunde Fußweg vom Hafen entfernt, liegt das Vier-Sterne-Hotel Constantinou Bros Athena Beach. Indoor- und Outdoorpools sind hier ebenso selbstverständlich wie ein moderner SPA-Bereich mit Saunen und Dampfbad. Selbstverständlich können alle Mahlzeiten im Freien, mit Blick auf das azurblaue Mittelmeer eingenommen werden.

Direkt am Meer, das 4 Sterne-Hotel Constantinou Bros Athena Beach

Das Luxushotel bietet mit seinen Superior-Zimmern sogar einen Fünf-Sterne Standard. Safe und Nespressomaschine sind ebenso selbstverständlich, wie exklusive Pflegeartikel im großen Bad. Wer sich noch mehr Luxus gönnen möchte wählt eine Juniorsuite mit eigenem kleinen Pool – jetzt fühlt man sich den griechischen Göttern wirklich nah.

Spektakuläre Schlucht am Golfplatz „Aphrodite Hills“

Für Golfspieler gibt es eine Greenfee-Ermäßigung, sind doch die vier Golfplätze nur etwa zwanzig Minuten Fahrzeit entfernt. Eine besondere Erfahrung ist zweifellos Aphrodite Hills PGA National. Der Golfclub bietet einige wahrhaft spektakuläre Bahnen und tolle Ausblicke. Tiefe Schluchten gilt es zu überwinden – ein Golfcart ist wegen der doch großen Wege hier obligatorisch und wenn man nach 17 Loch auf die letzte Spielbahn kommt gilt es sich nochmals zu konzentrieren. Die Fahne ist von einem Wasserhindernis zu Rechten gut verteidigt, das Grün hängt zudem nach rechts (Schräglagen sind nicht jedermanns Sache) und das Clubhaus mit seiner großen Terrasse ist nur einen kurzen Chip von der Fahne entfernt.

Nicht nur für Golfspieler ist das Hotel eine gute Ausgangsposition, auch Biker und Wanderer kommen hier zu ihrem Recht. Für Freunde eines guten Tropfens ist ebenfalls bestens gesorgt. Schon die alten Griechen waren dem Wein zugetan und in der Gegend von Paphos gibt es inzwischen mehrere Weingüter (Stichwort: „Winery“), die sich auf Besucher freuen. An der Rezeption wird man gerne mit fachkundigen Tipps versorgt. Ellen Jilg, Dipl.-Wipäd. (Univ.)

 

 

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